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9 300x199 Tipps für Texas Holdem Anfänger

Tipps für Texas Hold'em Anfänger

Aller Anfang ist schwer, das gilt natürlich auch für Texas Hold’em Anfänger! Kein Grund zur Panik, viele andere haben es vorher geschafft und mittlerweile gibt es mehr und bessere Informationsquellen denn je, aus denen man sich informieren kann. Das gilt in besonderem Masse für das Internet. Über das Internet hat man Zugriff auf buchstäblich tausende Websites, die sich speziell Poker widmen. Viele davon stellen Tutorials speziell für Texas Hold’em und für Anfänger bereit, und das alles völlig kostenlos.

Bevor man sich als Anfänger an den ersten Spielen versucht (Poker lernt man am besten, indem man Poker spielt), sollte man sich zunächst mit den häufig verwendeten Begriffen sowie mit den Regeln vertraut machen, da man ansonsten leicht den Überblick verliert und während des Spiels keine sinnvollen Entscheidungen treffen kann.

Im Poker wird ein breites Spektrum an speziellen Begriffen verwendet, die oft aus dem Englischen übernommen wurden. Bevor man sich also in Spiele stürzt oder auch nur mit den Regeln vertraut macht, sollte man sich zunächst einen Überblick über das Vokabular verschaffen. Dafür gibt es Tutorials und Wörterbücher im Internet. Schon nach kurzer Zeit kann man dann einen Flop von einem Turn unterscheiden und ist so in der Lage, die Regeln zu verstehen.

Die Texas Hold’em Regeln werden auf zahlreichen Websites erklärt, darunter gibt es mittlerweile auch welche in deutscher Sprache, so dass man die möglicherweise zunächst eher kompliziert klingenden Erläuterungen nicht zwangsläufig auf Englisch lesen muss, was vielen deutschen Spielern das Verständnis erheblich erleichtert. Das Texas Hold’em Spiel ist klar strukturiert und unterteilt sich in mehrere Runden. Wenn man die Regeln verstanden hat, nach denen man eine Pokerhand kombinieren kann, dann kann man einschätzen, wie wertvoll die eigene Hand ist und wie wahrscheinlich (oder unwahrscheinlich) ein Sieg ist. Daraus lässt sich letztlich eine Spielstrategie entwickeln, und während man Texas Hold’em lernt und spielt, kann man diese verfeinern. Das ist natürlich ein langer Weg, aber die wesentlichen Regeln des Texas Hold’em Spiels lassen sich ziemlich schnell erlernen, und danach kann mit mit dem eigentlichen Pokerspiel beginnen.

Für die ersten Spiele sollte man sich genügend Zeit nehmen, einen Onlinepokerraum finden, der einem sympathisch erscheint und zunächst in Ruhe dessen Pokersoftware ausprobieren, um sich mit deren Funktionen vertraut zu machen. Vergleichen lohnt sich, da es zwischen den Programmen, die oft auch als Poker Download bezeichnet werden, deutliche Unterschiede gibt. Dann ist es an der Zeit, endlich an einem Tisch Platz zu nehmen und den ersten Stapel Spielgeld zu riskieren, um ein Gefühl für das Texas Hold’em Spielen zu bekommen.


092 Setzstruktur beim Poker

Setzstruktur beim Poker

Unter der Setzstruktur versteht man beim Poker die Regeln, die dafür gelten, wie viel Geld ein Spieler setzen (engl. Bet) und um welchen Betrag er erhöhen (engl. Raise) darf. Diese Regeln unterscheiden sich wie andere Pokerregeln auch von einer Pokervariante zur anderen und bestimmen die Pokerstrategie entscheidend mit. Bei NL-Spielen (wobei NL für “no limit” steht, also “kein Limit” auf Deutsch) gilt, dass ein Pokerspieler jederzeit seine gesamten Jetons setzen darf. Ein Spieler, der dies tut, ist entsprechend “all in”. Bei den Hold’em-Varianten, darunter auch die insgesamt beliebteste Pokervariante Texas Hold’em, ist diese Form des Limits sehr weit verbreitet. Bei Pot-Limit-Spielen ist der Einsatz dagegen nach oben auf die aktuelle Höhe des Pots beschränkt, bei Fixed-Limit-Spielen (manchmal auch einfach nur als Limit-Spiele bezeichnet) auf einen zuvor festgelegten Betrag. Dieser Betrag erhöht sich normalerweise von Setzrunde zu Setzrunde. Ist auch eine Untergrenze festgelegt, spricht man von einem Spread Limit. Diese Setzstruktur ist jedoch nicht besonders weit verbreitet.

Bei sämtlichen Limit-Varianten gilt, dass ein Spieler, der erhöhen möchte, mindestens um den Big Blind erhöhen muss. Bei Fixed Limit hat der Spieler für den Fall einer Erhöhung überhaupt keine Wahl und muss genau um den Big Blind erhöhen, eine Erhöhung um einen größeren Betrag ist also ausgeschlossen.

Bevor man Live-Poker oder Online-Poker spielt, sollte man sich unbedingt mit der Setzstruktur bei der jeweiligen Pokervariante und am jeweiligen Pokertisch vertraut machen. Besonders wer Poker online spielen möchte, also im Internet gegen Mitspieler aus der ganzen Welt, findet eine große Anzahl an virtuellen Pokertischen vor, an denen nicht nur verschiedene Pokervarianten gespielt werden, sondern auch die verschiedensten Limits und Mindesteinsätze angeboten werden. Es ist also in der Regel für jeden etwas dabei – vom Poker-Anfänger, der zunächst kein allzu großes Risiko eingehen möchte, bis hin zum High Roller, der um die wirklich hohen Einsätze spielt und entsprechend die Chance hat, stattliche Gewinne mit nach Hause zu nehmen. Die Setzstruktur beim Poker zu verstehen stellt eine wichtige Vorbereitung für jeden Poker-Anfänger dar, der Poker lernen möchte. Kennt man erstmal die Begriffe für die verschiedenen Limits und deren Bedeutung, dann fällt es leicht, innerhalb der Vielzahl der angebotenen Spiele den Überblick zu bewahren. In einem Kasino oder sonstwo, wo Live Poker gespielt wird, ist die Auswahl zwar deutlich geringer als in einem Online-Pokerraum. Trotzdem hat man auch hier die Wahl zwischen mehreren Limit-Varianten und oftmals auch zwischen verschiedenen Pokervarianten, so dass man seine Präferenzen in jedem Fall kennen sollte, um den richtigen Tisch zu finden.