Ein herzliches Willkommen an sie zu unserem fünften Artikel der aktuellen Reihe von Artikeln in diesem Blog! In dieser in der kommenden Zeit folgenden Reihe werden wir bis in’s Kleinste eine bestimmte Pokervariante behandeln, die vor allem beim online poker aber auch beim live pokern bekannt und beliebt ist. Natürlih geht es dabei um keine andere als das Texas Hold’em, denn eine fünfstellige Zahl von Spielern verdient damit täglich Geld. In diesem Artikel geht es nun um den River, eine der wichtigsten Setzrunden der Hand. Der River ist von den vier Setzrunden der Texas Hold’em Hand die allerletzte und hier zeigt sich nun denn, ob sie endlich die straight bekommen haben, ob ihr Draw denn ankam, ob die fünfte Karte in Herz auf das Board gelegt wurde, die ihren Drilling nun quasi unnütz macht oder ob sich ihr Set am River nun doch in ein Full House gemausert hat, mit dem sie die ziemlich offensichtliche straight ihres Gegners dominieren. Anschließend, also nach dem River kommt es zum showdown, nach dem River gibt es keinen Trick mehr, ihrem Gegner noch Geld zu entziehen und auch er muss die Cards zeigen, wenn sie bei seiner Bet einfach nur mitgehen. Der River istdie Nerven zerrendste Setzrunde im Texas Hold em. Darauf, was ihnen am River so passieren kann, gehen wir nun ein.
Die schönste Situation ist am River natürlich, dass sie pre flop, am flop und am turn eine top hand hatten, die sie jeweils auch stark gesetzt haben und am river, der letzten Setzrunde ändert sich an der Stärke ihrer Hand nichts. Trotzdem stellt sich jetzt am River die Frage, ob sie betten oder nicht, denn sie müssen sich am River die Frage stellen, ob sie an dieser Stelle noch for value betten können, sie müssen sich fragen: Callt der da mir gegenüber meine River bet jetzt noch mit Händen, die ich schlage? Meist können sie diese Frage direkt mit “nein” beantworten, wenn sie am River bloß Top pair haben und einfach nur schieben. Das hat nämlich am River einen top vorteil: Wenn sie wirklich am river eine durchschnittliche Hand, wie top pair haben und am river sogar noch einige draws nicht aufs completen, wird der gegner meist mit schwächeren händen, etwa draws die nicht completed sind bluffen, da sie ja mit dem River Check Schwäche zeigen! Demnach können sie am River also viel öfter mal schieben und dann ihren Gegner callen, statt selbst eine bet zu setzen. Wenn sie gegen solche Aggressoren am River spielen, aber am River nicht nur top pair sondern etwa eine Straße haben, können sie am River auch nur checken aber nicht mit der Absicht eine River bet des Gegenübers zu callen, sondern sie im Gegenteil sogar erneut zu erhöhen! Da der pot am river größer als ihr Stack ist, wird das dann meistens ein all-in sein. Oft wird der Gegner in diesen Fällen am River so perplex oder erbost von ihrer Aktion sein, dass er auch mit schwächeren Händen am River ihre Bet mitgehen wird.
Sehr, sehr gut aufpassen sollten sie, wenn sie selbst am River von anderen erhöht werden. River raises sind seit jeher die stärksten im Poker, selten sind es bluffs. Denn wer reraised sie schon, wenn sie vorher über multiple streets zeigten, dass sie stark sind mit einer schwachen Hand? Eigentlich nie jemand, halten sie sich also an diese fundamentalen river tipps und sie werden ihre Gegner am River dominieren!
Originally posted 2010-10-08 10:39:00. Republished by Blog Post Promoter

Strategie und Tipps | No Comments