Halten sie sich gut fest, denn während in den letzten Monaten hier auf diesem Blog noch der theoretische Aspekt des Spielens des No Limit Texas Hold em live pokern im Mittelpunkt stand un in den letzten sieben Artikeln von uns vermittelt wurde, so geht es im heutigen Artikel um einen ganz praktischen Aspekt, den sie tatsächlich ständig am Tisch im Hinterkopf behalten müssen, nämlich ihre mathematische Grundlage für ihr Poker Spiel, die Pot Odds. Diese sind sogar auch noch auf jede beliebige der dutzenden Poker Spielarten anwendbar, was diesen Artikel für sie als geneigtem Leser und Pokerspieler noch lesenswerter und wertvoller macht. Denn sicher haben sie, so wie unzählige andere auf diesem Planeten schon oft davon geträumt, ein mal mit Poker Millionen zu verdienen und vielleicht sogar die World Series of Poker in Las Vegas, Nevada in den Vereinigten Staaten zu gewinnen. Die preise bei der World Series of Poker liegen teilweise im zweistelligen Millionenbetrag und wenn sie dieses Poker Turnier der Poker Turniere gewinnen können, müssen sie den Rest ihres Lebens nie wieder arbeiten oder sich Sorgen um irgendetwas machen. Sie könnten die teuersten Autos fahren, die ausschweifendsten Freudenhäuser besuchen und die größte Yacht besitzen. Doch damit sie die World Series of Poker gewinnen können, brauchen sie viel Erfahrung und müssen wissen, wie man wie der größte Profi Poker spielt. Dafür, dass sie das lernen, zeichnen wir uns hier verantwortlich. Heute geht es hier auf diesem Blog um Pot Odds, die mathematische Grundlage für ihr Pokerspiel.
Pot Odds definieren das Pokerspiel wie kaum ein anderes Konzept. Denn Pot Odds brauchen sie ständig, in praktisch jeder Hand. Es geht bei Pot Odds darum, den Betrag, den sie callen müssen, die Wahrscheinlichkeit, die Hand zu gewinnen und das Geld, was es dabei zu gewinnen gibt, gegeneinander abzuwägen. Doch zunächst zur Grundlage von Pot Odds, den Outs. Outs im Bezug auf Pot Odds lassen sich sehr leicht erklären: Pot Odds Outs sind alle Karten, die ihnen an einer beliebigen Stelle der Hand, also auf Flop oder Turn, noch die beste Hand machen würden. Wenn sie zum beispiel nach Pot Odds den Flop spielen und sie haben einen Flush draw, dann haben sie neun Outs von diesem Flush Draw. Denn es gibt dreizehn Karten von jeder Farbe, denn es gibt ja jeder zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, jeden Bube, jede Dame, jeden König und jedes Ass vier mal im Karten Deck. Und wenn eine dieser Karten dann kommt, gewinnen sie. Nach Pot Odds gibt es eine ganz einfache Rechnung, wie sie die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass auf der nächsten Setzrunde einer der Outs kommt: man rechnet einfach die Outs mal zwei plus zwei. Das heißt mit einem Flush Draw haben sie eine zwanzig prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sie die beste Hand machen. Das wird jetzt relevant, wenn sie den Flush draw und zum Beispiel noch den besten Flush draw haben, also angenommen das Board ist zehn, zwei, vier mit zwei Herz und sie haben Ass sieben, beides in Herz. Jetzt können sie bei Pot Odds davon ausgehen, dass sie auch mit dem Ass die beste Hand am Turn oder River bekommen würden und noch drei Pot OddsOuts auf ihre neun Pot Odds Outs drauf rechnen. Dann haben sie schon sechsundzwanzig Prozent Chance, dass sie die beste Hand machen. Wenn der Gegner jetzt fünf Dollar in den zehn Dollar Pot am Flop setzt, dann müssen sie fünf dollar callen um fünfzehn zu bekommen, haben also das Verhältnis eins zu drei. In Prozente umgewandelt sind das laut Pot Odds beim online Poker fünfundzwanzig Prozent. Sie haben aber nach Pot Odds sechsundzwanzig Prozent um die Hand zu gewinnen und können daher nun nach Pot Odds profitabel callen!
Originally posted 2010-11-19 09:11:20. Republished by Blog Post Promoter