Seit Anfang der achtziger Jahre gibt es eine Pokervariante, die sich unangefochten auf Platz eins der Gunst der Pokercommunity weltweit befindet: Das Texas Hold’em. Texas Hold’em ist die Pokerspielart, die wohl jeder Pokerspieler heutzutage kennt und darüber hinaus auch die einzige, die viele kennen. Dass neben Texas Hold’em noch viele andere Pokervarianten existieren, die man live pokern kann, zum Beispiel daheim und in Casinos, aber die man auch oft beim online poker findet, wissen dabei die meisten, die sich stolz Poker Spieler nennen, nicht mal. Solche Varianten heißen zum Beispiel Razz Poker, Omaha Hold’em Hi/Lo, Seven Card Stud, Five Card Draw oder Deuce-to-Seven Triple Draw. Interessanterweise ist aber gerade ein Umschwung in der Pokerwelt zu bemerken und es sieht so aus, als wäre Texas Hold’em nicht mehr lange die beliebteste Variante des allseits beliebten Kartenspiels, denn Omaha Hold’em Hi/Lo kommt auf den Plan! Beim Omaha Hold’em Hi/Lo gibt es statt der aus dem Texas Hold’em bekannten zwei verdeckten Karten vier, was eine wesentlich größere Spanne an mathematischen und taktischen Möglichkeiten im Omaha Hold’em Hi/Lo erlaubt. Außerdem ist es beim Omaha Hold’em Hi/Lo möglich, mehr Hände als im Texas Hold’em profitabel zu spielen und es gibt wesentlich mehr Action, was Omaha Hold’em Hi/Lo bei Anfängern sowie Profis gleichermaßen sehr beliebt macht. Und da es für sie, der sie ja vermutlich Texas Hold’em Spieler sind, immer Sinn macht, mal über den Tellerrand zu schauen und sich mal mit einer Pokerspielart zu beschäftigen, die von ihrer Abweicht, stellen wir ihnen im Folgenden die Regeln des Omaha Hold’em Hi/Lo vor und geben ihnen ein paar Tipps zu Omaha Hold’em Hi/Lo. Doch erstmal zum Ablauf einer typischen Omaha Hold’em Hi/Lo Hand.

Zunächst setzen beim Omaha Hold’em Hi/Lo die beiden Spieler nach dem Dealer Small Blind und Big Blind. Omaha Hold’em Hi/Lo wird also ohne Ante gespielt. Dann teilt der Dealer jedem Omaha Hold’em Hi/Lo Spieler vier verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde beginnt. Danach läuft alles ab, wie im Texas Hold em: Der Dealer teilt den Flop, also drei Gemeinschaftskarten auf die Mitte des Tisches aus, die für jeden Spieler gelten und die zweite Setzrunde gespielt. Danach kommt der Turn, also eine vierte Gemeinschaftskarte und die dritte Setzrunde. Zum Schluss kommt die letzte Gemeinschaftskarte, der River und die vierte Setzrunde. Sollten nach dieser noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein, kommt es zum Showdown.

Dabei gewinnt beim Omaha Hold’em Hi/Lo aber nicht immer die beste Hand den ganzen Pot! Wenn ein Spieler beim Omaha Hold’em Hi/Lo eine Hand hat, die höchstens 8 high ist, gewinnt er genau die Hälfte des Pots. Wenn sie also beim Omaha Hold’em Hi/Lo eine solche Hand haben sollten sie aggressiv bluffen! Viel Spaß und Glück an den Omaha Hold’em Hi/Lo Tischen!

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