Willkommen zur letzten Ausgabe dieser aktuellen Serie dieses Blogs über die grundlegenden Spuielmechaniken und Regeln verschiedener Pokervarianten! Sie als geneigter Leser haben unser Blog in den letzten 5 Monaten sicher eifrig und regelmäßig verfolgt. Wir haben ihnen in diesen vergangenen 5 Monaten hier alle wichtigen Pokervarianten vorgestellt die es gibt, darunter natürlich unter anderem das allseits beliebte und bekannte Texas Hold’em. Doch auch das beim online poker und live pokern immer beliebter werdende Omaha Hold’em, bei dem im Gegensatz zum Texas Hold’em vier statt zwei verdeckte Karten an jeden Spieler ausgegeben werden. Des weiteren wurden die vor dem Aufkommen des Texas Hold’em beliebtesten Pokervarianten in Casinos und Home Games, Seven Card Stud, Seven Card Stud Hi/Lo und 5 Card Draw behandelt. Um eine Variante des 5 Card Draw geht es auch im heutigen Artikel: Nämlich um das 2-7 Single Draw. 2-7 Single Draw wird nicht wie Texas Hold’em mit verdeckten Karten und Gemeinschaftskarten gespielt. Beim 2-7 Single Draw gibt es nämlich keine Gemeinschaftskarten. Wenn sie also die aus dem texas Hold’em bekannte Struktur von Flop, Turn und River auf 2-7 Single Draw zu übertragen versuchen, werden sie gehörig auf die Nase fallen, denn es gibt beim 2-7 Single Draw nur verdeckte Karten. Aber selbst wenn sie sich am Anfang mit 2-7 Single Draw schwer tun, so wird es erstens nicht lang dauern und zweitens nicht teuer werden. 2-7 Single Draw wird nämlich zumeist in der Limit-Variante des Poker gespielt. Das bedeutet, dass es beim 2-7 Single Draw fast immer fest gesetzte Bet- und Raisebeträge gibt und ein Höchstlimit von drei Raises pro Setzrunde. Außerdem gibt es im 2-7 Single Draw nur halb so viele Setzrunden wie beim Texas Hold’em. 2-7 Single Draw ist also sehr gnädig zum Portmonnee. 2-7 Single Draw ist auch sehr leicht zu lernen, da es wie gesagt beim 2-7 Single Draw nur zwei Setzrunden und außerdem nur verdeckte Karten gibt. Man muss also beim 2-7 Single Draw nicht auf offene und gemeinschaftlich genutzte Karten achten wie beim Seven Card Stud oder Texas Hold em und sich immer Gedanken darüber machen, was der Gegner bei den aktuell sichtbaren Karten so haben könnte. Beim 2-7 Single Draw ist dafür die Analyse des Setzverhaltens der Gegner viel wichtiger. Doch kommen wir nun erst mal zum Ablauf einer normalen 2-7 Single Draw Hand.

Zuerst setzen beim 2-7 Single Draw alle 2-7 Single Draw Spieler, die an der 2-7 Single Draw Hand teilnehmen wollen, den Mindesteinsatz, also die Ante. 2-7 Single Draw wird also nicht mit Blinds gespielt. Dann teilt der 2-7 Single Draw Dealer jedem 2-7 Single Draw Spieler fünf verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde wird gespielt. Nun kommt es schon zum einen, dem 2-7 Single Draw den Namen gebenden Draw. Zum Vergleich: Beim 2-7 Triple Draw gibt es im Gegensatz zum 2-7 Single Draw drei Draws, nicht nur einen. Und so läuft ein Draw beim 2-7 Single Draw ab: Der Spieler links vom Dealer sagt dem Dealer, ob er von seinen fünf Karten keine, eine, zwei, drei, vier oder alle ablegen und gegen neue aus dem Deck getauscht haben will. Er legt dann die entsprechende Anzahl Karten verdeckt auf den Tisch und bekommt vom 2-7 Single Draw Dealer direkt dieselbe Anzahl Karten wieder ausgeteilt, sodass er immer fünf auf der Hand hält. Das wird für jeden Spieler der Rune wiederholt, dann folgt die zweite und schon letzte Setzrunde im 2-7 Single Draw. Dann kommt der Showdown im 2-7 Single Draw und die schlechteste Hand gewinnt den 2-7 Single Draw Pot. Behalten sie das immer im Hinterkopf, wenn sie 2-7 Single Draw spielen: Die schlechteste Hand gewinnt im 2-7 Single Draw! Viel Glück an den 2-7 Single Draw Tischen!

Originally posted 2010-07-30 02:00:29. Republished by Blog Post Promoter

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